Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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225
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SÄartin ©pit). SPaul gleming.

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gan; »erjndt, mit ungeftod)tenen fliegenben paaren unb (ieblidfem Sin»blitf tfyrer »erbulflten Singen itt if)ie 3itl)er gefangen!" 2)iefet offenbare33 rud) mit ber Sonfunft, fa faft mit ber lptifd)ett Üudjtung, ben er t)ier=mit nnb mit feinen 33eifptelen unb ÜRuflern ber 5ßoefte aitdfptad), warbad (Sinjige, worin ilfm bad 3al)rl)itnbert ntd)t allein nid)t folgte, fon=beim getabep entgegen war. 3 a feine wätmften Slitlfänget, 0 tift auffeinem iparnaffe bei 3Bebel, 3)ad) mit feiner ©eige, ffteumatl mit feinerviola di gamba f)aben ftd) woljl oft p Drppeud unb @appl )0 »erpdtgefelfen. 2)te 3)id)thmfi warb in biefem 3al)rl)utibert, wie überall, wofie nid)t felbftftänbig, wo fte im 33erfal(c unb in ®d)Wäd)e ift, einebloß Iprifdfe, tEjeilS lef)rl)after, tfjetld nutfifalifdjer Slrt. Dpi§ felbftfjtelt bie ©rjeuguttg l)eroifd)er (epifcl)er) @ebid)te in feinet 3 eit für eineUnmöglid)feit, unb wad bad 17. 3al)tl). ©pifdjed btd)tete, ber beutfdjeSitgenbfpiegel »on gteind£)eim (1639), ober bet Dttobert »on 3Bolfgang^»elmfiarb non -fpopetiberg (1664), bient gewifi nid)t bap, biefen Slud»fptnd) Sögen p ftrafen. Sind) ftnb bie epifd)en SSerfudje burd)Weg Sind»nahmen unb ©eltenpciten, wäprenb SÖiuftf unb Sprit wudjernb ftd) and;breiteten. 33ieie getfi(id)e unb weltliche 3Md)ter festen tl)re Siebet fort»Wäl)tenb felbft in SRuftf, Sille ftanben wo fie bied ittd)t traten, mit einemSJfuftfer in enger SBerbinbung, 9iift mit @d)opp., 3)ad) mit Sllbert,gtattde mit fßeter unb ©rüget u. f. w., jaljllofe Smnfünftler »on @e»werbe ftnb pgleid) IDidjter. 9iid)t allein bie nteberlänbifdje 3)td)tung,aud) bie bortige SOfalerei unb SKuftf Ijatte nad) ©düeften nnb betn übrt»gen 3)eutfd)lanb l)inübergewirft. 3)ie Sonfunft brdngte ind ©dpufptel,in bie Pantomime, ind @d)äferfpiet unb fd)uf bie ©attung bed ©tng»fpield unb ber Oper in biefeit 3ctten. 3ßal)t iftd, bie ÜJiuftf biefer3eitetr felbft geigt wie unmufifalifd) fie ftnb, fo wie 5 . 33. aud) bie » 01 tgifdfart, ©lafud u. 31. »erfudjten §eranteter, bie pm £l)etl betn Slleran»britter »iel näijer liegen, ein fonberbarer SSeweid »on ber §artf)örigfeitbiefed ®efd)led)td ftnb; allein fo falt mtb »erftänbtg aud) bie Smnfäijebed 17.3aljri)d. im ©anjett ftnb, fo ift bod) bie gröfte SiebeDafür wad)unb bie2)ad), ©reffltnger unb ©djerffer, wo fie pm Sobe ber SDluftfreben, ijaben piel tnefjr natürlidje 3öätme ald irgettb einer, bet bie2 >id)tfunft preift, fo wie bie ©antoten faft bet liebendwürbigfte @d)lag3J?enfd)en in biefeit 3 eiten bleiben, fftur biefer muftfalifdjen 9?atur berSprit ift ed ppfdjretben, bafj 5 . 33. bie gäbet fo ganj »erbrängt warb,unb ed ift dprafteriftifd) genug, bafj einmal audnapmdwetfe bei ©reff»linget ©ine gäbet, aber ftropf)enmäjjtg pur ©efang eingerichtet erfd)eint,fo wie ftd) aud) bie erfte ©pur »on Ißarabeln bei ben SRürnbergern ftnbet,

®«t>. b, ®icf)t. III. 2Sb. 15