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3 (1853)
Entstehung
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212
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212 ©«tritt bco JtunflcfjavafterS ber neueren 3 f it.

faft ntd)td als ©cgcgen!)cttdgcbid)te gemad)t Ijat. Koit biefer gattjeti©attung reben wir nur in audnafjiiidmeifen gälten; il)re erjmungciteDeffentlidjfeit tiigt für bie ©efdjidjtc tl;rcn ißribatdjarafter itidjt; fteftnb nur Duette für bie Siterargefdjidjte, ittd)t ©egenftanb. SBBentt mutaber Dpif and) ©elegenljeitdgebidite niad)te, unb feine SEBerfe und jurfßcitt unb Satigetiwetlc bamit gefüllt ftnb, fo trieb er bod) bannt feinen»jpanbel, unb bied war bad Uuterfd)etbuitgd$etd)eit, bad feine ©ebid)tebiefer Stet bon ben auberen trennte. (St beflagt ftd) gelegentlich in einemSBrief an Senator über feinen SSerleger fogar, ber in einet Kotrebe 51tfagen gewagt, er f)abe ein Sud) t>on ibttt getauft. 3 d) f)abe 51t (eben,fügt er ftolj baju, unb jwar fo wie wenige 9 J?eitfd)cit meined Kanged inbiefer ©tobt 139 ). Stuf biefe SBctfe fdjob er alfo eine .Kluft jwtfd)cn ftd)unb bie Scttelpocten bed Solfd unb Ijob bie jwtfd)cn ben beutfdjen unblateinifdjeti gelehrten 2 )idjterit auf. ^»icr liegt ber ungemeine (Srfolg,ben er getjabt f>at. @r brachte 3 )id)ter unb fDidjtung wieber 51t SBütbcunb Slnfeljett, bie fte ganj verloren hatten; ber il)tr mit benr bautenetned Poeten aufjujicfjett wähne, faßte er, bet ehre ihn, wenn er nuranberd bedSobed würbig wäre. Statt ftagte jcnebidjteitbcuSagabutibeuber Süberlid)feit, ber(Sicherheit" an, er fctjte fein anftänbiged Sebctt ba=gegen; ed warb felbft bie Scctüre ber Sitten berbadjt, unb er fallt bieferSlengftlidjfeit fdjonenb entgegen, warnt bor Sludfdjweifuitg, faugtbie botit ©pifureidntud befubelteit ©dmften ber Slltcit wie eine SBietteblöd and, unb gefleht, baf ein ©Ijrift fparfanter int poetifdjen 2)elirittmfein müffe, ald ein Slriftopfjaitcd ober Ißlautud. ©t l)at fogar ben Sabelber Sügcnljaftigfeit unb gabelei in ber ÜMdjtung 51t befämpfett, unb erfud)t bann (in ernftltdjer Meinung) mit feinen fpäterett geiftlidjen 5 f$oe=ften feilte jugeitblid) leidjtftnitigen, bon gefabelter Siebe f;anbclnben, gutSU ntadjen; unb fjat er früher im 8lrifiard)ud bottt Slmabtd tu Segeifte=rttitg geurtljeilt, fo ftidjelt er fpäter ttttb fpöttelt über ihn. ©t hat benSotwutf bet Kuijloftgfett weg$iträumett, unb et ftellt ald ben ©runbfajjauf, ber bon bem ganjen ßeitalter angenommen warb, baf bie 2)id)t*futtft woljlnüjje, ittbem unb mäljrenb fte jugleid) ergojjtid) fei.Snbem er auf bet ©ittett ©eite jugi6t (tit berSBibmutig feiner Cßoetcrei),baf cd wid)tigere unb größere ©ad)en ald bie ißoefte gebe, baf mit il)tallein itid)td audgeridjtet fei, ba man feinem Slmt mit Kerfen borflehenföitite, l)cift er ed bod) wieber einen Srrtljum, wenn man bie IfJoefte foarife^e, ald ob fte blöd itt il)r felber beftelje, ba fic bod) alle auberenSänfte unb SBiffcnfdjafteit in ftd) faffe. <jjjätte bod) ©ratoftljeued bon

139) Süümev3 Sehen DpijcnO II. 21.