gabeln.
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bte ©inmifdntng bcS'UnjüdUigcit ttttb Sdjwanfarttgcn in biefct ©attumg,in ber ev uädjft ber 33ibet bie feinftc SBeltweiöfjeit fattb. (Sr wiffe, fagtcer, außer ber fyctiigen Sdjrift itid)t biete SBitcher, bie bem Dlefop über»legen fein füllten, fo mait9hifc, ötunji nnb äßeiöljeit nnb nid)t l)od)=bebäd)tig ©efdjrei wollte anfe^en. Sutljer felbft lief fein gabelwcrf trojj9)ietand)thon’6 3 ure ^ eu liegen, fein SSeifpiet aber wirfte befonberS teb=fjaft auf 93iatl)eftnö, ber gabeln in feine jßrebigteit cinflod)t, ber in einerfeiner jßrebigten weitläufig Sutf)cr’ö Vorliebe bafür erwies, waS fpäter»hin Schupp biente, feine etwas faftenmäßigen 5|3rebigten 511 bertheibigen.s JÜ?atheftuS fanb bie gäbet ebenfo bibelinäfjig als bolfSmäßtg. getteSbewies er nietjt allein mit ber befaunten gäbet beS gotfjam, fonbern er»cnnutfjete fogar, baß Slffaph einerlei Sßerfon mit 9lefop fei. 2 BaS bas9JotfStl;üm(id)e anlangt, fo fügte er in jener jßrebigt, bie (Deutfdjenliebten fid) in ifjrcn Dieben auf gabeln 51 t bejieljcn; „ftc brauchten bicleSprichwörter nnb gabeln bon Wenig äßorteit, bie aber biel DladjbenfcnSgeben, lange haften nnb lieben, im «£jer$en poltern unb rumpeln, alswenn man einem einen glof) inS 0I)r fejjt". SSon ben wenigen gabeln,bie Sutljer gemacht nnb 9)iatt)cftuS in feine Iprebigten etngeftreut hatte,famntelte 9?atf)an ©hpträuS 36 ) fpät im 16. gaht'h. adjtjehn, unb fügteanbre felbft iiberfefjte bis auf ein §unbert ju, eilt SÖSerf, an bem maufid) nid)t fefw erbauen wirb, ©leidjjeitige SReifierfättger, wie ÜSafentinQ3oigt in 9J?agbcburg, befdjäftigten fid) mit ber gäbet; bte feinigen aberftnb nid)t gebrudt. 9Sir wollen and) bie bon JpattS Sad)S nur nod)einmal nebenher erwähnen, ba fte in feine fpätcren gapre unb fo wenigwie feine (Dramen unter fein auSgejeidjitetfteS gehören. ©r faßt bte©attung, wie and) 2ßalbiS unb DllbcruS, nod) galt; in betn hergebrad)^ten Sinne, wie fie bet Stricfer crfd)ien unb ttod) bet ©ellert wiebererfdieiitt; er ntifdjt tßarabel, Sltlcgorie unb ©rjählung barunter. (DieDJJoral liegt bei ihm meift in ber fehl - ausgeführten unb oft weitläufigbtalogiftrten ©cjähtung ba; eigen ift ihm ber 33efdjluß, ben er wiefeinen Sd)Wäitfen unb (Dramen fo and) ber gäbet gibt, unb worin ernicht aus ber ^anbtung eine SJtoral, fottbent ben tljierifchen ©jjarafteritt gewiffen .Klaffen unb Naturen ber DJJenfdjen nadjweift.
©egett bie gabeln bott SSurTarb SBalbiS unb ©raSnutS DllbernS ftnb funs bte öpanS Sad)fifd)en tjiftorifd) bcfonberS bantm weniger widrig,Weit fte ntd)t ben ©ittfluß ber ßeit unb ben gufantmenhang mit il)t foan fid) tragen wie btefe. Sind) in btefern gwetge fd)reiten wir nämlich
56) granffuvt 1591.