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Strophe 94.
„In dichten Haufen zieh'» dort durch die Auen
Die wildsten dieser Horden, zu bestürmenSofala, das Nhaia gar fest wird schirmen."
(Fonseca.) Pedro de Nhaia warf mit wenig mehr alsvierzig Soldaten, die übrigens alle leidend waren, eine großeSchaar Kaffern zurück, welche Sofala bestürmen wollten,
Strophe 96.
„ES wird dereinst in diesen fernen Reichen
Dein Sohn, Dom Christoph, hohen Ruhm erlangen
3m Türkenkampf . . .
(Fonseca.) Dom Christoph da Gamawar durchseinenBruder Step Han (damals Vicekönig von Indien) dem Kaiserder Abyschins zu Hülfe gegen den König von Zeila gesendet wor-den. Anfangs hatte er großes Glück und Erfolg; aber, durchseine Kühnheit zu weit hingerissen, fiel er den Feinden in dieHände, welche ihn nach vielen Martern endlich enthaupteten.
Strophe 99.
„Schau Sinai, den Berg, den heilig weihte
Kathrina, deren Grabmal hier man kündet . . . ."
lFonscca.) Die heilige Katharina starb hier zur Zeitdes Kaisers Maximinus, und wurde auf dem Sinai begraben.
Strophe 194.
„. . . - Dehnt weithin Ormus sich, dess' Bolk geblendetVom SiegSruhm einst, wenn es die KriegsgaleerenDes Türken schaut und Caftel-Branco's Flotte,
Durch die vernichtet ganz der Feinde Rotte."
(Fonseca.) Castel-Branco zerstörte in der Nähe vonOrmus die mächtige vereinigte Flotte der Mauren, Türken undPerser.