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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
497
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Zehnter Mang.

Siege zu überlassen. Wie Pacheco belohnt wurde, fandoben Strophe 22 Erwähnung; desgleichen muß man den DomManuel noch mancher anderer Ungerechtigkeiten zeihen, die er ge-gen Männer beging, welchen er mit sammt dem Lande zum wärm-sten Danke verpflichtet war.

Strophe 26 .

Sieh einen Andern hier, der mit den EhrenDes Königs kommt, von seinem Sohn begleitet"

lFonseca.) Camöes meint hier den Dom Franciscod'Almeida, ersten Vicekönig von Indien, und seinen SohnDom Lourenpo d'A lmeida ls. unten Str. 31.).

Strophe 36.

Den zweiten Sceva schau'n sie, d'er in StückenNoch unbesiegt mag auf die Feinde blicken."

lFonseca.) Sceva war ein römischer Hauptmann, welcherin Cäsars Heere gegen PompejuS im Bürgerkriege focht, derdurch die Schlacht bei Pharsalia so berühmt werden sollte.Lucanus beschreibt in seinem Gedichte, das wir unter dem an-geführten Namen noch besitzen liü>. k>, dieses Mannes helden-müthige Vertheidigung einer bei Dyrrhachium (Durazzo) gelege-nen Beste.

Strophe 31.

Ein zweiter Schuß vernichtend dann erschüttertDen Leib, der solchen Heldengeist getragen . . . ."

lFonseca.)Dom Lourengo belebte Alles, sah auf Alles,half, wo Mangel war und operirte gleich dem tüchtigsten Feld-herrn ; als ihm eine Kanonenkugel -inen Schenkel zerschmetterte,ließ er sich einen Stuhl bringen, auf welchen er sich, an denMastbaum gelehnt, setzte: und so erthcilte er nach nue vor ruhigseine Befehle. Sein Beispiel feuerte Alle zu den furchtbarstenAnstrengungen und den kühnsten Thaten an. Da endigte eineEamö-s, Die Lustadcn. 32