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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
485
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(Fonseca., Dreihundert Lusitanier. mit Beute be-luden. wurden durch tausend römische Reiter angegriffen;allein ste stürmten sich voller Grimm aus den Feind, der ihren Armbisher immer so schwer empfunden: sie erschlugen di- Reiter undsetzten dann ungehindert ihren Marsch fort.

Strophe 37.

dort und Heinrich, zwei Infamen,

Bon Johann s edlem Stamm die edlen Sprossen;

Dem Emen warb in fernen deutschen LandenUnsterblich hoher Ruhm von Kampfgenossen . . .

lFonscca.) Der Jnsant Pedro focht im Heere des deutschenKaisers Sigismund gegen die Türken.

Strophe 38.

,,Scbau'st Pedro du, der nimmer mochte wanken,

Ob zweimal auch gestürmt der Mauren Schaaren?Erkennst du nicht Gott Mars in jenem schlankenUnd kühnen Recken, klug, im Streit erfahren,

Des Erstern Sohn?"

(Fonseca.) Dom Pedro Graf de Menezes. der ersteGouverneur von Ceuta. welcher tapfer eine zweimalige Belage«rung der maurischen Uebermacht aushielt und jeden Sturm der-selben zurückschlug. Sein Sohn war Dom Duartc deMenezes. welcher auf Kosten seines eigenen Lebens seinen Kö-nig, Dom Alfons V., in Afrika rettete.

Strophe 48.

Indessen schau'n die Seher ldie vermeinenIm falschen Glauben re."

tFonseca.) Ein indischer Zauberer zeigte dem Samorin ineinem mit Wasser angefülltcn Gesäße viele Schisse, welche auseinem fernen Lande nach Indien kommen würdenzugleich pro-phezeite er ihm. daß die Nation, welche diese Schiffe sendete, dieHerrschaft der Mauren in Indien zu zerstören bestimmt sei.