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Tapferkeit. Er bekriegte die Gaullesen und tödtete mit eigenerHand den König dieses Volkes. Namens Viridomarf erobertenach einer Belagerung von drei Jahren Syrakus, und führtedann ein Heer gegen den bisher siegreichen und gefürchteten Han-nibal; allein bei einem Uebcrfalle wurde er erschlagen.
Strophe 7S.
,,Gleich Canace, die sich dem Tode weihte:
Das Schwert stets und das Mißgeschick zur Seite."
(Fonseca.) Tiefe von Camöes dem Ovid nachgeahmtc Stellebezieht sich auf Folgendes :
Canace verliebte sich in ihren Bruder Machareus; alsdies ihr beiderseitiger Vater Acolus erfuhr, schickte er ihr einenDolch mit dem Befehle. sich selbst zu bestrafen (d. h. sich zulobten). Ovid stellt sie uns dar. wie sie. im Begriff, des VatersUrthcil zu vollziehen, an den geliebten Machareus schreibt:
II v r v i ck 6 8 Xl. v. 3.
Strophe 8V.
,.Durch gleiches Wunder heil am öden Strande,
Wie Juoa'S König einst mit seinem Lande."
Juda's König, den hier der Dichter mit sich und seinenSchicksalen vergleicht, ist H iskias (Ezcchias). einer der treff-lichsten Könige von Juda. 728—699 v. Cbr. zur Zeit des jü-dischen Reichs. Er besiegte die Philister, schafft- den Götzendienstab und suchte das jüdisch- Volk zu heben. Da erklärte ihm <iml-l. Jahre seiner Regierung) Sanhcrib. der König von Affvrien,den Krieg, eroberte viele Städte und bedrohte selbst Jerufalem.Durch eine Brandschatzung von dreihundert Ccntnern Silber unddreißig Centncrn Gold, welche Sanhcrib auferlegte. wurden dasHaus des Herrn und der Schatz des Königs Hiskias gänzlichgeleert. — Hierauf beziehen sich die Worte des Dichters imOriginal: