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Strophe 53.
,Danii weiter, wie der Strom versiegt vom TrinkenDer Völker, zahllos auf Assyriens Auen,
Gehorsam eines mächtigen Weibes Winken, —
Der schönsten, sinnlich üppigsten der Frauen . . .
(Fonseca.) Der Dichter bezeichnet hiermit die Semiramis.Sie befahl die Mauern von Babylon zu erbauen, welche zwölfMeilen im Umkreise hatten und so breit waren, daß oben nochsechs bespannte Wagen neben einander fahren konnten. Die Höhedieser Mauern erreichte 366 Fuß. Das ganze Riesenwerk wurde,durch eine Unzahl ihrer Unterthanen erbaut, in Einem Jahrevollendet.
Strophe 34.
,,Ein junger Feldherr mochte kühn erstehen.
Gekrönt von Siegen, großen, wunderbarenDer, Philipps Sohn, den Völkern, die er beugte,Verkündete, daß Jupiter ihn zeugte . . .
(Fonseca.) Bekanntlich nannte sich Alexander der Große imSiegesftolze und um den unterjochten Völkern eine der Verehrunggöttlicher Wesen glcichkommende Achtung seiner Person beizubrin-gen. den Sohn des Jupiter Ammon.
Strophe 71.
„Nicht minder Muth und List die Recken zeigten
In Kämpfen mancherlei, die sich entzündet
Mit Spaniens Völkern, jenen weitverzweigten,
Die mit Pyrene's Stämmen selbst verbündet . . .
(Fonseca.) Pyrene war die Tochter des Königs Bebryon ;als sie durch wilde Thiere den Tod fand, wurde sie zwischen denBergen begraben, welche nach ihr den Namen Pyrenäen er-hielten.
„Und noch hat kein Marcell bis diese StundenFür drew Hannibale sich gefunden."
(Fonseca.) Marcus Claudius Marcellus, ein berühmterrömischer Heerführer, erwarb sich einen hohen Namen durch seine