Erlautcnmgett.
der ThemiS befragten, crtheilte ihnen dies den Rath: „sic solltensbehnfs der Bevölkerung der Erde mit Menschen) die Gebeine ih-rer Mntter, d. h. die Steine der Erde, hinter sich über den Kopfwerfen, Sic thaten dies, vnd so wurden aus den von Deukaliongeworfenen Steinen Männer, aus denen der Pprrha aberWeiber.
Strophe 8tl.
„O glücklich Jene, welche vor »ns sanken
Durch ba»;' und Schwert in blutigen Maurenkriegen re,"
Nachahmung Virgils (Loneis, Ilk. I. v. 81 etc.):
. . . . . . - 0 >er gnatergue denli
8leOeilter Gesang.
Strophe 4.
,.Schaut Deutschlands Völker, eine stolze Heerde,
Tie auf so weiten, reichen Fluren weidetDer Erbe Petri, — die zum Meineid kehrteEin neuer Hirt, deff' Secte stolz sich breitet;
Und seht, wie er, der schweren Zrnhum lehrte,
Des wildsten Krieges Schauspiel vorbereitet,
Nicht um den stolzen Muselmann zu schlagen,
Nein, von der höchsten Macht sich loszusagen! —
Camoes spricht sich hier über Luther und die Refor-mation. welche zu seiner Zeit bereits ganz Deutschland be-wegte und auch das übrige katholische Europa zu erschütterndrohte, in seinem cdcln katholischen Glaubcnsbewußtsein aus: derrebellische Mönch und neue Sectirer mochte freilichjenen strenggläubigen Völkern nicht eben von der besten Seite geschil-dert worden sein. Zugleich aber spricht der Dichter mit dem Augedes Sehers von den nicht lange nach seinem Tode losbrcchcnden