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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
467
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langer Irrfahrt, die ihm der zürnende Neptun bereitet, endlich zumschwimmenden Eiland des ihm freundlich gesinnten WindgottesAeolus gelangt war, gab ihm dieser die widrigen Winde, seit-her die schlimme Ursache, daß er nicht sein Jthaka erreichen kannte,in einen Schlauch verschlossen auf das Schiff, Unge-stört konnte Odysseus jetzt der Heimath zustcuern und sah in derzehnten Nacht bereits die Wachtfeuer am nicht mehr fernen Hci-mathsstrande. Ruhig legte sich der von langem Wachen undEntbehrungen ermüdete Gebieter ein wenig schlafen, indeß seinethörichte Mannschaft voller Neugierde den Schlauch öffnetedie schlimmen Diener des Neptun huschten heraus und triebendas Schiff wieder im Sturme abwärts nach Sicilicns Küste; hierbrachte Odysseus ein Jahr bei der Zauberin Circe (Kirke) auf derZaubcrinsel Aiaia zu, mußte dann in den Ocean segeln, in denTartarus hinabsteigen rc. Endlich glaubte er wieder auf der rech-ten Fährte zu sein: da zertrümmerte ein schrecklicher Sturm, vomZorn der beleidigten Götter heraufbeschworen, sein Schiff' seineGefährten ertranken, indeß er sich mit Mühe an den Strand derInsel Ogygia rettete, wo ihn die Nymphe Kalypso achtJahre lang bei sich gleichsam gefangen hielt. <S, schon oben.Ausführlicheres in Minckwitz Mythol,, sowie in der unver-gleichlichen Odyssee, I,il>. I, v, kk 95; lud. V, 1 84;

282 364 ff, ; I,il>. IX, X ff.)

Strophe 86.

,,Das Werk, das uns Ho ineros einst gegeben.

War Alcranders höchster Schatz im Leben."

(Fonseca.)Alexander der Große trug die Werke Homer sstets mit sich zur Hand; Nachts legte er sie unter sein Kopf-kissen. Plutarch bestätigt, daher, als man ihm einstmals einensehr kostbaren Juwelenkastcn vom König Darius brachte, hierbeiäußerte: « dies Kästchen sei würdig, um die Jliade Homer's darinaufzubcwahrcn »."

d'rei Iloclvr I'ilon , Imagom <Ia vicla erisl.