4kü
LMiüenmge».
gehen sollte, um von Gabello, einem gewissen Bewohner jenerStadt, ein- kleine Summe Geldes einzutreibcn, Ta der Jüng-ling sich nicht allein dorthin wagte, führte und begleitete ihn dererwähnte heil. Schutzengel sicher bis zum erwähnten Orte undstand ibm auch in seinen übrigen Unternehmungen bei, (S. dasBuch Tobiä,) Der Dichter scheint hier sagen zu wollen, daßau» die portugiesische Flotte sich zur glücklichen Erlangung ihresfernen Zieles dem Schutze und der Führung des heil, Erzengelsempfohlen hatte.
Strophe 87.
,,Und Jener, der geschlürft in volle» ZügenAoniens Quell, — UNI dessen Wieg' im StreiteAthen und Chios, Rhodos, Smyrna liegen.
Dem Salami», dem Argos Kränze weihte.
Gleich Kolophonia bei dem Volk der Grieche»;
Und der Ausonier auf der Römer Seite,
Dcsf' Göttersang den MinciuS machte lauschen,
Indessen stolz des Tibers Ruthen rauschen; —"
Aoniens Quell, Aonien hieß ein Landstrich in Böo-tien ; hier lag derHelilon, auf welchem dieMusen an derHippokrcne ihren Sitz hatten; sic führten hiervon auch denNamen Ao niden.
Das Ganze bezieht sich aufHomeros, um dessen Wiegeim Alterthum sich sieben Städte stritten.
Der Ausonier ist Virgilius Maro. Italien hießfrüher -Vusouia, Der Mincius (jetzt gllnoio) fließt an Mantuavorüber. Diese Stelle in den Lusiaden ist eine wörtliche Ueber-setzung des alten, von AuluS Gellius citirten Distichons:
,,8eptem nrbos vorlaut ,Io slirpo insignis //omors,
-na, /kältt/as,
Strophe 89.
,,Sie mögen fabeln von verschloss'nen WindenZn Schläuche — von Kalypso's riebesgluthcn re."
Anspielungen auf die in der Odyssee erzählten wunderbarenAbenteuer des Helden Odysseus oder Ulysses, Als derselbe nach