-fünfter Mang.
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Strophe IS.
„Dort dehnt sich Eongo'S Reich in weiten Gränzen,^htisti Himmelsglaubcn lehrten.
Wo Wälder rings den mächtigen Zaire kränzen, —Em Strom, von dem die Alten niemals hörten -c."
(Fonseca.) Der Zairestrom entspringt in Nigritien,durchströmt Kongo und stürzt sich in den atlantischen Ocean mitsolchem Ungestüm, daß mehrere Meilen weit im Meere noch seinheftiges Wallen bemerkt wird
Strophe lä.
„Schon hatten in der neuen Sphäre Höhen
Ein neues herrliches Sternbild wir gefunden :e."
(Fonseca.) Dies neue Sternbild ist das Kreuz desSüdens, welches den Schiffern zur Bezeichnung des Sonnen-xols dient.
Strophe I».
„Nach heißem Wind, nach Stürmen, schweren Plagen,Sah'n wir die Bären, trotz der Juno Ränken,
Am Horizont in's Reich Neptun's sich senken."
Die schöne Tochter des Königs Lhkaon von Arkadien. Cal-listo, war die Freundin der Göttin Diana und zog an derenSeite häufig auf die Jagd. Als sie einst ermüdet im Waldeschlummerte, betrog sie der von Liebe zu ihr ergriffene Zeus, in-dem er sich ihr unter der Gestalt der Diana nahte; sie gebar ihmhierauf einen Sohn, den Arkas , welcher ebenfalls ein muthigcrJäger ward. Die Eifersucht der Juno stürzte aber Mutter undKind in s Verderben. Denn zornig stieg die Göttin vom Olympzur Erde hernieder, faßte die unschuldige Callisto am reichenLockenhaar und schleuderte sie zur Erde. Hierauf verwandelte siedie Unglückliche in eine Bärin. Jahre lang in dieser Gestaltdie Wälder durchstreifend. gerieth die Arme eines Tages in Ge^fahr, von ihrem mittlerweile erwachsenen Sohne mit dem Geschoß