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Erläuterungen.
lung des Prinzen Dom Henriquc die Insel Madeira, wo-von er für sich und seine Nachkommen den erlauchten Namenäa 6-unara erhielt. Mit dieser Entdeckung wurde die Bahn er-schloffen zu den großartigen Eroberungen, welche die Portugiesennachmals in Afrika und Asien machten."
Antonio peroira, Oomponst. «ins 6P00S8.
Strophe 6.
Masshliens öde Küsten sah'» wir schwinden,
Wo Azeneguen ihre Heerden weiden ic."
tFonseca.) Camöes beschreibt hier die Wüste Saharah. undnennt hier die Beduinenstämme, welche hier nomadisiren. nachdem alten Namen des Senegal: Azeneguen.
„Wo Wüstenvögel Hungerqualen leiden.
Daß Eisen sie verschlingen . . . ."
Das alte Maffylien. heutzutage die Dahra. ist das Vaterlandder Strauße und Casuare. von welchen die Alten. irre-geleitet durch unzuverlässige Berichte von Reisenden. glaubten,daß sie Eisen verzehren re. Allerdings sind diese Thicre so ge-fräßig. daß sie. zumal aus Hunger. Knochen. Steine. Aas rc.verschlucken, ohne daß sic jedoch, wie man ehemals glaubte, ledig-lich mit Eisen. Steinen und dcrgl. sich nähren.
Strophe 8.
„Auch die Canarieninseln uns entschwanden,
(In alter Zeit „die seligen" geheißen).
Worauf wir bald die H-Sveriden fanden.
Benannt nach Atlas' Töchtern, jenes greisen rc."
(Fonseca.) Der Dichter spielt hier auf die Inseln des grü -nen Vorgebirges an. welche die Alten nach Atlas' Töchterndie H e sp e r i d c n nannten; jetzt kennt man sie allgemein unterdem Namen der Canarieninseln.