vierter Ma„g.
4ö7
Strophe 103.
,,D->« I°uer brachte von des Himmels Höben
Emst Japet s Sohn, die Menschform zu beleben :e."
Nachahmung von H o r a z,
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I^NKM srnuilk mala xontidus intulit:p«8t ixuom aolhoroa ckomo
8nbckuctum, maoie8 et Nova lebrininbereis ineubuii ookors.
I-id. I. 0cke >11.
Iapetus war einer der Titanen, der Vater des Pron, e -th-us. welcher letztere für di- aus Thon geformten Menschendas Feuer vom Himmel stahl, um ihnen Leben cinzuflößen, Zeusließ ihn zur Strafe dafür, daß er gegen seinen Willen den Götternähnliche Geschöpfe mit der heiligen Lebensflamme erfüllt, durchvon Vulcanus geschmiedete Diamantketten an den Kaukasus an-fesseln ; ein Adler hackte ihm hier jeden dritten Tag die Leber aus,welche während der Zeit immer wieder wuchs, Jahrtausende hin-durch litt er die Qual, bis ihn nach des Göttervaters Willen derHeros Herakles erlöste, (S, ausführlich in Minckwitz Mhthol,)
Strophe IV4.
„Nie hätte frevelnd sich der Sohn verfangen,
De« Vaters hohen Wagen selbst zu leiten;
Der große Meister trüge kein Verlangen,
Mit seinem Sohn das Luftreich zu durchschneiden :c."
Der Sohn ist Phaöton, welcher aus Ehrgeiz den Wa-gen des Sonnengottes Helios, seines Vaters, leiten wollte, aberdabei das größte Unheil anrichtcte und dabei elendiglick, umkam<s, oben 1, Gesang, Strophe 46 , und di- Erläuterung dazuS, 4«7>,
Der großeMeister warDädalus, einer der ältestenund geschicktesten Künstler und Baumeister, dem die Sage unterAnbcrm die Erfindung der Axt, der Richtwage, der Mastbäum-und der Segel zuschreibt. Er stand in hoher Gunst bei dem König