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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
456
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iök Erlauienmgeil.

Vaslri mole srierum stivmue >n Ütlni'O >Ir«Uilil'X posuit. liSFUM I>luximus LlttMiMUkI.

^uxil opus kepes ttsxni, piotulisLtiuelui'it eer^nt, reliAioue pül'es."

Gegenüber diesem heiligen und wahrhaft königlichen Gebäudeließ König Manuel innerhalb des Wassers auf der Nordseite einenviereckigen prachtvollen Thurm aufführen, bewehrt mit zwei Bat-terien, eine oben, die andere unten, um nicht allein das Kloster,sondern auch den Hafen von Lissabon vertheidige» zu können,"

6 a 8 tr 0 , Nappa sie Portugal.

Strophe 93.

Nicht wagten wir Vas Auge zu erheben,

Zu schau'» der Frau'n, der Mütter Leid und Weinen,

Daß Trauer nicht uns mehrt des Herzens Beben,

Weil Muth und Klage nimmer sich vereinen.

Schnell ließ ich drum das Abfahrtszeichen gebenUnd selbst gewohnten Abschied fest verneinen.

Denn wo sich wahre Lieb' von Liebe scheidet.

Er beiden Theilcn herber» Schmer; bereitet,"

Das Vaterland steht über der Liebe zu Blutsverwandten undFreunden, selbst der Liebe zwischen Eltern und Kindern, Cambcsverfehlt nicht, seinem Helden und dessen ruhmreichen Gefährtenin vorstehender Strophe diese glänzende Eigenschaft beizulcgen.Die Liebe zum Vaterlandc ist von der Mutter Natur in das Herzselbst der rohesten Barbaren gepflanzt."

Uoelro kose cka Uousoea, Uootiea sie kloraoio.

Stropht 102.

Verflucht sei der, dem es zuerst gelungen

Mit Schiff und Segel auf dem Meer zu fahren re,"

Horaz sagt:

Illi rotnir et sk8 lriplex

llirca peetus erat, <>ui fragilem siueiOmmisit polago rotemUrimus."

Osie III.