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Lrlautenmgeii.
Minos von Kreta und erbaute für diesen hier das berühmte Laby-rinth. Als jedoch der Verdacht des Königs wegen mehrerer Ver-gehen auf ihn fiel und er sammt seinem Sohne Ikaros in dasGcfängniß des Labyrinths geworfen wurde, wußte der Meistersich bald mit seiner schöpferischen Kunst zu helfen. Heimlich berei-tete er für sich und seinen Sohn aus Federn und Wachs künstlicheFlügel, die sie an die Schultern banden, aus dem Labyrinth em-porstiegen und damit frei über das Meer dahinschwebten. DerVater wandte alle Vorsicht an und ermahnte auch dringend denSohn dazu ; leider aber suchte derselbe in jugendlichem Ueber-muth den Vater zu übertreffcn, schwang sich höher und höher,gerilth der Gluth der Sonne zu nahe. die seine Flügel schmolz,und der Ehrgeizige stürzte rettungslos in das nachmals von denGriechen nach ihm benannte Meer. um hier zu ertrinken. DerVater hingegen erreichte ohne Unfall die Küste Italiens. (S.näher Minckwitz Mythol.)
Mnster Hefang.
Strophe 2 .
„Man sah zur Zeit in jenes Sternbilrs Grämen,
Dem einst Nemaa's Wild gelieh'n den Namen rc."
Nemäa's Wild — der nemnsche Löwe, welchen Herculesim Walde von Nemera tödtete, und der später zur Bezeichnungeines Sternbildes im Zodiacus diente.
Strophe 4.
„Manch Eiland sah'n wir in den Regionen,
Die wohlbekannt dem großen Heinrich waren."
Der Prinz Dom Henrique war nicht allein der Erste, welcherBoten aussandte, um neue Länder zu entdecken, sondern er flößte