Erlauterunge»,
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Strophe 83.
So ward der Minyer tapfre Schaar gelenket.
Daß gern sie zieh'n, dem qolvnen Vließ zu Liebe,
In wilden Streit auf den, Orakelschi f f eDurch des Eurinus Meer voll Felsenriffe."
Die griech. Argonautenfahrer, genannt die Minyer (blinz-uo)reisten unter Jasons Anführung in dem Schiffe Argos nach demgoldenen Vließ. Das Schiff Argos war aus dem Holze derBäume des Waldes Dodona gebaut, welche die Zukunft vor-hersagten. Als Jason glücklich von seiner Unternehmung zurück-gekehrt war, widmete er das weissagende oder Orakel -schiff der Göttin Pallas, die es in den Olymp versetzte.
Strophe 8«.
„Gott, den im Sturm erkennt die wildste Rotte,
Fleht an des Herzens Inbrunst, die so beiße.
Daß unser Werk er fördre, vor GefahrenUns gnädig schützen wolle und bewahren."
tFonseca.) „Vasco da Gama verfügte sich nach dem Tempelzu Belem, am Abend vor dem Tage der Einschiffung. Hier brachteer die ganze Nacht mit Gebeten und frommen Gelübden zu inGesellschaft der Mönche des nahen Klosters. Am Morgen daraufwurde er mit all den Seinen in feierlicher Procession zu Schiffegeleitet. Und hier flehten nicht nur die Mönche, sondern auch alleAnwesende laut und mit Ihräncnden Augen Gott an, daß denSchiffen insgesammt die weite gefahrvolle Reise glücklich vonStatten gehen möge, damit sie, nach der gewünschten Vollendungihrer hohen Misston, heil und gesund zum Vaterlande zurück-kehren könnten. Dazwischen erhob sich unter der versammeltenMenge ein solches Weinen und Klagen, daß es von den seitwärtsliegenden Bergen wiederhallte. Eine Stimme brach in die Worteaus: „O ihr armseligen Sterblichen, wohin haben euch der Ehr-geiz und die Begierden geführt! Eine um wie viel härtere Justiz