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INerter -gesang.
durch das Gebirge Jmauz hervorströme. Cambcs benutzt diesedichterische Auffassung hier, wie er auch später im 7. Gesang,Strophe 1 darauf hinweist:
„6 o 6angtzs, guo uo cea terreno moru/^
Ttrophe 77.
„Nicht weiß ich, wie mich hierzu zu erkürenDes Königs Sinn sich huldvoll mochte neigen,
Daß solch Vertrau'» zu meinem Geist er hegte,
Als er dies hohe Werk mir auferlegte."
sFonseca.) „Der König Dom Manuel von Portugal entsen-dete am 8. Juli 1497 Vasco da Gama durch nie zuvor befah-rene Meere nach unbekannten Klimaten und rauhen Gegenden aufEntdeckung des Seewegs nach Indien. Mit vier Schiffen ging eram Weihnachtsfeste lkWla cka Kami) an der Küste vor Anker,welcher er hiernach den Namen Kap Natal gab. Ohne Sofala zusehen, gelangte die Flotte in den Fluß der guten Zeichenlkio ckas bans-signsosj, erreichte dann Moffambik, dessen falsch-gestirnter König Gama einen Piloten gab, welcher die geheimeWeisung hatte, die Schiffe dem Verderben zuzuführen ; aber Gott,der die Portugiesen auserwählt hatte, daß sie die Ehre seinesNamens zu fernen Völkern tragen sollten, befreite sie aus dieserSchlinge und schützte sic vor jeder Gefahr. In Melinde fandendie Reisenden gastfreundschaftliche Aufnahme. Der große Vascoda Gama gelangte von hier aus nach Kalikut und besichtigte dieReiche von Malabar, Kranganor, Cochin, Couläo rc. In Ka-likut sprach er mit dem Samorin, einem mächtigen indischen Für-sten , mit welchem er ein Friedens - und Freundfchaftsbündniß zuStande zu bringen suchte. Die Welt erstaunte, als sie die Kundevernahm, daß Vasco da Gama wieder in den Tejo eingelaufcnwar, nachdem er die jenseitige Halbkugel der Erde und die Länderder Antipoden umschifft und geschaut hatte."
(Nach 4 r 6 veckn, Upitome cks kiisl. portug.)