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Erläuterungen.
Strophe 61
,,Er war es, der zuerst die Boten sandteDurch Spanien, Frankreich und Jtalien's GauenNach dem berühmten Hafen, nach rem Strande,
Wo einst das Grab Parlhenope's zu schauen .."
(Fonseca.) Dom Johann II. entsendete zu Lande Pedro daCovilham und Alfons de Paiva. daß sie nach Indien durchdringenmöchten. wo der Fürst das Licht des Evangeliums anzünden zulasten wünschte. Die Missionäre gelangten nach Rhodos, Alexan-dria und Kairo; hier trennten sie sich i Paiva wandte sich nachAethiopien, Covilham nach Indien. Als Letzterer aus Asien zu-rückkam, fand er in Kairo seinen Gefährten verstorben. Erhalteeinen großen Theil der Königreiche des Morgenlandes durchwan-dert und sah auch den Priester Johannes. Er war überhauptwohl der Erste, welcher aus Spanien oder Portugal in jene Län-der gekommen.
Strophe 62 .
„Dort im Sieuler-Mcer die Segel schwellen,
Sie steuern hin nach Rhodos' sandigen Flächen;
Bald finden sie die so berühmten Stellen,
Die einst des " Großen " Glück und Ruhm sah'n brechen rc."
(Fonseca.) Camoes bezieht sich hier auf Alexandrien. andessen Gestaden Pomp e ju s der Große ermordet wurde.
Strophe 74.
„Ich bin der Ganges, der so viel besungen:
Ein Strom aus Eden wall' ich auf der Erde;
Sieh hier den mächtigen Indus, der gedrungenAus diesem Felsen aus der ersten Fährte rc."
(Fon>eca.) Zu jener Zeit war es zum Theil die Ansicht derGelehrten, daß der Ganges (wie auch der Tigris, derEuphrat und der Nil) seinen Ursprung im irdischen Para-diese habe, von wo er nach einem langen Laufe unter der Erde