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Erläuterungen.
Unschuld und auf den loyalen Sinn der Heraufsteigenden ver-trauend nichts befahren zu dürfen I so liest er Jene heraus. Alser gefragt wurde, „warum er nicht habe läuten lasten, da diesvom Volk doch verlangt worden wäre?" entschuldigte er sich mitGründen, welche denen, die sie vernahmen, vollständig genügten.Der große Pöbelhaufe unten jedoch, welcher am Fuße des Thur-mes stand, rief hinaus: „daß man den Bischof Herabstürzen solle",indem zugleich diejenigen, welche hinaufgestiegen, bedroht wurden...daß man sie sonst gleichfalls Herabstürzen werde". Je länger dieaus der Zinne Befindlichen zauderten, dem tollen Ansinnen Folgezu leisten, um so wilder wurden die Drohungen und das Gebrüllvon unten: deshalb tödteten sie endlich den Bischofund stürzten ihn vom Thur me herab, ebenso denPrior von Guimaräes und den Secretair. Hieraufriß das gemeine Volk, das stets mit Schadenfreude am Bösen undan blutigem Unheil erfüllt ist. wenn cs sich zügellos sieht, seinemohne allen und jeden Grund schuldlos gemordeten Seelenhirtenund Oberpriester. nicht zufrieden. ihn getödtet zu haben. »ochdie Kleider vom entseelten Körper, band ihnan einen Strick und schleifte den gänzlich nack-ten zerfetzten Leichnam unter den unwürdigstenReden und Verwünschungen durch die Stadt nachdem H auptplatze. wo er liegen blieb, so daß ihndie Hunde fraßen; erst am andern Tage befahlman. des übelnGeruchs halber, ihn zu verschar-ren. was auch mit den Leichnamen des Priorsund des Secretairs geschah."
Strophe 8.
„Aus den Provinzen und von allen Theilen,
Die Brigo einst bevölkert und gebauet ,c."
lFonseca.) Brigo. Sohn und Nachfolger Jubalda's.gründete viele Städte Portugals. Desgleichen schickte er portu-giesische Ansiedler nach Phrygien in Asien und nach andern Ge-genden. Er starb im Jahre 12V8. im 52. seiner Regierung.