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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
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444
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444 El lautet UMM,

dem Grafen vor einer Fensterbrüstung hielt, bemerkten sie, daßElfterer leise mildem Letzteren sprach j es waren wenige Worte,die Niemand vernahm. Da jedoch die Zeit geeigneter schien zmnNiedermachen als zum Warten auf eine Antwort, so zog der Ge-neral sein Schwert und versetzte dem Grafen einen Hieb über denKopf, Als dies des Generals Begleiter gewahrten, zogen sie ihreDegen, um ihn vollends niederzustoßen. Der Graf suchte mit derkeineswegs tödtlichcn Wunde sich in das Zimmer der Königin zuretten; aber Ruy Pcrcira streckte ihn mit einem einzigen festenStoße todt zur Erde nieder. Dessenungeachtet wollten die klebri-gen ebenfalls noch ihre Waffen an ihm versuchen, jedoch gab derGeneral dies nicht zu,"

(Nach ltuarto ksunos st 6 I, iäo, tttnonioa

So Jenen, den man von des Thurmes Randet'tlsthanar gleich) sah zum Abgrund reißen.

Den nicht des Priesters Kleid geschützt vvr'm Wüthen,

Der, nackt, zerfleischt, zum Fräße ward den Rüden!""

(Fonseca,) Hier folgt der schauerliche Vorfall, wie er inDuarte Nunes de Liäo'sChronik des Königs Dom Jo-hann I," erzählt wird:

Eben als sich der General zu Tische setzen wollte, gelangteeine Botschaft an ihn, daß er dem Bischof beistehen möchte, wel-chen der Pöbel ermorden wolle. Der General wollte sich dorthinbegeben ; allein der Graf verhinderte ihn daran, indem er ihmtagte,daß er sich nicht darum sorgen möge, ob man ihn tödteoder nicht; cs würde nicht an einem andern portugiesischen Bischoffehlen , der besser zu dienen wüßte, falls man ihn tödtete," Sounterließ es der General. Der Bischof war von Geburt einCastilier, Namens Don Martino, ein sehr gelehrter Mann undein tugendhafter Priester, der seiner Verdienste halber von demBischofsstuhle zu Silves auf den von Lissabon berufen wordenwar. Hier bewohnte er ein Haus in der Nähe des Klosters da S-,»m leicht zum Messelescn und zu den gottesdienstlichen Handlun-