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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
443
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Vierter Gesang.

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Metter Zesang.

Strophe 2.

So ward Johann, der Mann vvn'hohen Thaten,«Obgleich Bastard) z»m König auSgerufe»

Als Pedro's Erbe an des Thrones Stufen."

(Fonseca.)Nach der Flucht der Königin Dona Leonor er-griff der General (Johann) hjx Gelegenheit, die CorteS (Land-stände) nach Coämbra einzuberufen, wo die Personen seiner Parteiihm zu helfen bereit waren, Nachdem er die Sachlage und dieVerhältnisse, wie sie gegenwärtig standen, in der geeignetstenWeise vorgelegt und auseinandergesetzt hatte, so wurde er anfangsmit der Zustimmung von nur Wenigen, denen sich aber schnelldie Mehrzahl der Andern anschloß, zum König ausgerufen durchdie Stimme des Volkes, während sich der Adel still verhielt, demes zugckommen wäre, seine Zustimmung zur Ernennung des neuenKönigs laut und freudig zu erkennen zu geben. So aber schienVielen der Beschluß noch verwegen, da sie vermeinten, daß dieKräfte des Landes nicht genügen würden, um den Titel des neuenKönigs gegen die mächtige (castilischc) Feindschaft aufrecht zu er-halten,"

(Nach b'roi Lornarllo «ko llrilo, kllogioslustorioos Ü08 röis rlo porlugal.)

Strophe l>.

Doch fiel er, der bedeckt mit Schuld und Schande,

Noch vor ihr durch der Rächer kaltes Eisen."

(Fonseca.)Darauf verließ der General (Johann) die Köni-gin sehr ruhig, ohne Zeichen irgendwelchen Grolles, und faßteden Grasen an der Hand ; so verließen beide das Gemach undtraten in ein gegenüberstehendes großes Gebäude, während dieBegleiter des Generals, unter ihnen Ruh Percira und LourenzoMartins, sich dicht hinter ihnen hielten. Als der General mit