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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
440
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440 Erläuterungen.

Strophe 1N4.

Der Maaßlieb' gleich, die vor der Zeit gepfiücketOb ihrer Weiße mit dem zarten Schimmer :c."

(Fonseca.) Nachahmung B irgils :

Oeuiisere eaput, pluviä omn sorte Arävantur."

4611618, lid. IX, v. 435 eie.

Ebenso lid. VI, v. 68 :

Bernardo Tasso schrieb:

llanto X.

Strophe 13 . 4 .

Mondego's Jungfrau'n haben lang' beweinetDen Tod, den traurig Ines hier gefunden,

Und zum Gedächtniß ist die Schaar vereinetAn einem Quell durch manche trübe Stunden.

Sie schenkten ihm den Namen lund man meinetDaß er noch heute werde dort gefunden)

Wohl mag er JneS' Liebe stets erwähnen:

Der »Lieb es quell» netzt Blumen sanft mit Thränen."

lFonseca.) Francisco Joseph Freire sagt in seiner4rm xoolios:Diese Sianze ist eine der erhabensten der Lusia -den durch das treffliche phantastische Bild, dessen sich der Dichterbediente zum Ausdrucke der leidenschaftlichen Trauer, indem erdie ebenso schöne als höchst ügcnthümliche Metamorphose erdachtedurch die Anspielung auf denLiebcsquell", der noch heute zuCormbra bei einer Villa existirt, welche zum Garten des Pallastesgehörte, den die unglückliche Prinzessin bewohnte."

Coimbra, am Mondcgofluffe, in einer anmuthigen Thal-ebene gelegen, ist besonders lebhaft in der Erinnerung des Dich-ters erhalten von seinem mehrjährigen Aufenthalte behufs seinerStudien auf der hier begründeten Universität <s. Einleitung, dasLeben Camöcs). ^