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Erläuterungen.
Fürsten, daß die erlauchte Prinzessin herauseilte und sich an derPforte zu Füßen des zürnenden Schwiegervaters warf, seine Knieeumfaßte und um Schonung, um Gerechtigkeit bat; ebensowenig,daß sie ihm ihre blühenden Kinder. seine Enkel. vorstellte undempfahl. . . ."
(Nach 63800 , klongumta 6te. lie (lv'i'mbra.)
Strophe 124.
„Schon bei des Ninus Mutter dies sich kündet,
Und bei den Brüdern, welche Rom gegründet."
(Fonseca.) Die Sage läßt S emir ami s , die Mutter desNinus. von Tauben aufgezogen werden; die Brüder Ro-mulus und Remus säugte eine Wölfin.
Strophe 128.
„Daß nichts das Leben Denen mag entreißen.
Die ohne Schuld: doch willst du Eine rügen . . ."
D. h. eine Schuld; willst du. o König, trotz meinerKinder Unschuld, trotz meiner eigenen Schuldlosigkeit mir dennochmein- Liebe zu deinem Sohne als Schuld, zum Ver-brechen anrechnen. — Wohl ahnte die unglückliche Frau deneigentlichen Grund der blutigen Verfolgung; daher ihre obigendarauf bezüglichen Worte.
Strophe ISO.
„Schon wollte sie der König ganz begnaden :c."
(Fonseca.) „JmJahr 1355 befahl der König Dom Alfons IV.die so schöne Dona Ines de Castro in Coi'mbra zu tödten ; langeJahre hatte sie bereits mit dem Prinzen Dom Pedro in zärtlichenVerhältnissen gestanden und war auch die Mutter mehrerer seinerKinder geworden. Die grausamen Mörder. welche den sonst sowackern König zu dieser Gräuelthat verführten, waren Dom DiegoLopez Pacheco. Pedro Coölho und Alvarö Gonpalves. Unsere