Druckschrift 
Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
436
Einzelbild herunterladen
 

El'lautcnmge».

-iüii

Macht über das Meer zog, begleitet von Forra, der Tochter desKönigs von Tunis, um die Christen aufzusuchen und zu vernich-ten, Er belagerte Tarifs; die Heeresmacht, welche er hiebei ent-faltete, war so groß, daß man sie nicht zu zählen vermochte AlsKönig Alfons von Castilien sah, daß ihm Verderben drohe,schickte er in seinem Schrecken nach Portugal, um von dem Königvon Portugal, Alfons IV,, feinem Schwiegervater, Beistand zuerbitten. Dieser war sofort bereit, ihm mit seinem Arme und sei-nem Heere zu dienen. Unverzüglich eilte er nach der Grenze, wäh-rend die Scinigen dickt hinter ihm folgen mußten. Aus Evoranahm er hundert Reiter und tausend Mann Fußvolks mit sich,Gonpalo Esteves Carvoeira befehligte als Unterfcldherr, Baldstießen sie im wildesten Kampfe mit den Mauren zusammen : derKönig von Portugal warf sich auf den König von Granada, undder König von Castilien auf Abenemarim, Und Gott half mitseiner Gnade zum Siege, daß kein Maure mehr erstand zumWiderstreit: es fiel eine unzählbare Masse von den Feinden, DieKönige Abenemarim und von Granada flohen. Im Lager Abcne-marim's ward eine reiche Beute an Gold und Silber gefunden,welche der Fürst von Castilien nahm. Im Kampfe wurden ge-tödtct zwei Söhne Albuhaccn's, Forra, viele Maurinnen undunzählig! Kinder, Ein Sohn und eine Nichte Abenemarim'swurden gefangen genommen, Gott sei für immer gebenedeiet,der den Christen so hohe Gnade erwiesen,"

buckle cke Itoseucko, Ilistoria cke blvora.

Strophe 116.

Ein Viertheil kaum hat Marius einst erschlagenVon jener Zahl, Pie hier durch's Schwert gefalle»;

Der Christen Truppen, malt vom wilden Jagen,

Den Durst zu löschen nach dem Strome wallen,

Der roth von Blut; kaum mag man Gleiches sagenBon dem Phönizier, Todfeind Roms vor Allen,

Als er dem Heer, im Kampfe umgekomme»,

Drei Scheffel goldner Ringe atgenommen,"

(Fonseca ) In der siegreichen Schlacht gegen die Cimbern,welche das römische Heer in der Nähe des heutigen Vercelli in