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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
413
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Zweiter gesang. -i iz

Strophe 27.

^Gleichwie an eines Waldes sumpfiger StelleDie Frosche."

Ariost sagtim Eingang zu seinemOolanäo furioso":,,6ome ä-i vercie Martine äi lossa,

Dovk trovalo buvstin lieta pastura1^6 ra/rs soKlion sar subita mosss,b» neli'aal^ua salisr funAusa « eseurs,

8e 6a vesligio bunisn t'bklda percosss,

0 sli'spito visin ton fa paura".

Strophe 36.

,,.... Will sie durch jene Schönheit ihn entzücken,

Zn der sie Paris sah aufIda' s Erde . . . ."

Paris, ein Sohn des Priamos, weidete die Schafe seinesVaters auf dem Berge Zda, als die um den Preis der Schön-heit wettstreitenden drei Göttinnen Juno, Minerva und Venussich an ihn vom Olymp herab wandten. Jede suchte ihn zu ihrenGunsten einzunehmen; doch gelang dies zuletzt nur der Liebes-göttin, die sich vor den Augen des schönen Sterblichen nackt, mitEnthüllung aller ihrer wundervollen Reize zeigte. Dies sowohlals das schmeichelnde Versprechen, ihn als den schönsten Mannmit der Liebe der schönsten Frau belohnen zu wollen, verschafftender listigen Venus den goldenen Erisapfel, auf welchem geschrie-ben stand :der Schönsten." (Näheres s. Mi n ckwi tz Mythol.)

,,Actäon, würd' er sie jetzt hier erblickenStatt Artemis, die zornig ihn verkehrteZum Hirsch, weil er sie zu belauschen wagte:

Wohl nimmer ihn zum Tod die Meute jagte/'

Actäon. ein Sohn des Aristäus und der Autonom, wurdevon dem weisen Kentauren Chiron erzogen und in der Jagdkunstunterrichtet. für welche er eine solche Vorliebe gewann, daß ersich ausschließlich damit befaßte und nach der Frauenschönheit undnach der Liebe nichts fragte, sondern seine 50 Jagdhunde mehrschätzte, als die Menschen. Amor beschloß sich an ihm zu rächenund fügte es. daß er eines Tages bei der Jagd die reizende jung-