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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
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Erläuterungen.

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Hüfte barg, bis er ihn gebar. Auf diese Weise hatte Bacchuszwei Mütter. (S. Ausführlicheres in Minckwih Mythol.)

Strophe 13.

So jetzt Tithvns Gemahlin rosige Stirne."

Tithon war ein Sohn des Königs Laomedon von Trojaund Bruder des Priamus. Er war so ausgezeichnet schön, daß ervon der Göttin Eos (Aurora . di^ Morgenröthe) zum Geliebtenerwählt und nach Aethiopien entfuhrt wurde. Dort besuchte siejeden Abend den theuern Jüngling und erhob sich erst mit an-brechendem Morgen von seinem Lager, um dem Wagen ihres Bru-ders, des Sonnengottes Helios, als Verkündigerin des Tags vor-auszufliegen. Das Liebespaar zeugte zwei Söhne, denMemnonund Emathion. Oft wird Eos (Aurora) auch (wie hier) dieGemahlin Tithons. sonst gewöhnlich nur seine Geliebtegenannt.

Strophe 18.

Doch Venus.

.eilt pfeilgeschwinde

Vom Himmel auf das Meer im Sturineswinde."

Virgil schrieb:

l!Is volst, eelerique »cl lerrsm turbine lerlur,seous «v nervo per nubem impulsa saS-r'tt» . .

Henei 8, lib. XU v. 855.Strophe 23.

Wie fleißig sammelnd Ameisschaaren bringenViel Vorralhslast zu ihrer Höhle nieder" rc.

Nachahmung Virgil' s :

He vvlut inAentnm larr>8 seervum

6um populant, kiemis memore8, leelogue reponuvt;lt ni^rum csms»i8 o^men, prseiiamtjue per berba86onveel»nt esl!e sn-^uslo; pors Kranüia trulluntOdnixse fruments bumeri8 ; psr8 agmins eoguntLssti^sntgue mora8; vpere omni8 8emita fervet."

Heneis, Hb. IV. v. 402.