Erläuterungen.
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Strophe 26.
„Als siegreich unter Viriat die LanzeDes LusttanierS bis gen Rom gedrungen . .
Viriatus, ein sehr tapferer Portugiese, welcher Lusitanicn14 Jahre hindurch mit glänzendem Erfolg gegen die römischenUnterdrückungsversuche vertheidigte.
„Und Nichts erwähn' ich von dem Lorbeerkranz-,
Um jenes Helden kühne Stirn geschlungen,
Der einst, zum Führer dieses Volks erlesen.
An Geisteskraft erschien ein göttlich Wesen."
DerHeld war S ertorius . gebürtig aus Nursia (jetztNizza)in Italien. Er sammelte Schaaren Mißvergnügter in Spaniennm sich, und lieferte den Römern bedeutende Schlachten. SeinenWohnsitz hatte er in Evora (im heutigen Portugal) ausgeschla-gen. (plutaroki Vitae paratt.)
Strophe S1.
„Ihn schmerzt es, sollt' er jenen Ruhm verlieren.
Womit noch jetzt ihn Nysa mochte zieren."
Nysa. eine alte Stadt Indiens . diesseits am Indus ge-legen, unfern Kophes oder Kophen. Die Sage ließ den Weingotthier geboren werden.
Strophe 42.
„. . . . wo der Gluth, der ungemeinen.
Die Götter einst vor Tyvhons wildem DrohenAls Fische in das kühle Meer entflohen."
Typ hon war einer der himmelstürmenden Giganten. Erwird geschildert als ein hunderthäuptiges. flammenspeiendes Un-geheuer von so entsetzlichem Anblick, daß die Götter sich in allerleiThiergcstalten verbargen und nach Aegypten flohen. (MinckwitzMythologie.)