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Erster Zesang.
Vertreter seines Monarchen, des Königs Dom Manuel, der jedochleider den Einflüsterungen persönlicher Neider und Feinde des gro>ßcn Vice-Königs in seinem mißtrauischen Herzen so weit Glaubenschenkte, daß er ohne allen Grund, bloß weil er argwöhnt-, Aldo,querque könne seine große Beliebtheit und Macht für sich benutzenwollen, ihn absctzte und dessen Todfeind Lopez Soarez zum Vice-König von Indien ernannte. Dies traf den Helden schwer; abergleichwohl lehnte er die Hülfe des persischen Schah Jsmael ab,welcher ihm gegen diese grenzenlose Willkür und Undankbarkeitdes portugiesischen Hofes beistehen wollte: ein Ehrenmann biszum letzten Augenblicke, starb er bald nach jenem Vorfall- am16. Sept. 1515, Er wurde in Goa begraben. Ausführlich be-schrieb sein Leben sein einziger Sohn Braz de Alboquerque inden „kowiuentarios <Io Ai-ancko 4Ikouso cko .aiboguei'gue" (Lissa-bon 157k; u. cbend. 1774).
Strophe 16.
„Das Reich der Fluth, der ewig dunkelblauen.
Hat Tethys dir als Mitgift angetragen, .. . ."
(Fonseca:) Nachahmung Virgils:
Tethys, die Gemahlin ihres Bruders Oceanus, eineToch-ter des Uranus und der Gäa, die älteste Mcergöttin.
Strophe 17.
„Es schau'n auf dich aus des OlymvoS RäumenDie Geister zweier Ahnen, hoch in Ehren;
Der Eine reich an goldne» FriedeuSlräumen,
Voll Siegesruhms der Andre bei den Heeren . . ."
Diese beiden Ahnen Dom Sebastians waren Dom Johann III.und Kaiser Karl V.
Strophe 2V.
„. . . Durch Atlas' Enkel."
Mercurius, der Göttcrbote, Sohn Jupiters und derMaja, welche eine Tochter des Atlas war.