400 Erläuterungen.
Unter Asien ist hier vorzugsweise Indien gemeint; indeßbestanden die Portugiesen in der Folge auch schwere Kämpfe mitden Persern, mit den Arabern am rothcnMeer rc. <s. knetende,Villa ,Io l>. lloäo llo Oasleu; llarros, lnllia; etc.).
Strophe 3.
„Laßt ab, die Meeresfahrten zu besingen
Von Troja's Helden und vom weisenGriechen. . ."
Der Held Trojans istAeneas, nach Homer der Sohn desAnchiscs und der Venus, dessen Flucht aus dem brennenden Trojaund unter vielen Mühseligkeiten und Abenteuern vollbrachte Ueber-fahrt nach Italien uns der unsterbliche Virgil in seiner „-Veuiüs"schildert.
Der weise Grieche ist Ulysses (nach Virgil) oder Odysseus(nach Homer). Die Odyssee und nach ihr die Aenc'ide schildern deneben so kampferfahrenen als überaus klugen und listigen Fürstenvon Jthaka ausführlich sowohl in Bezug auf seinen regen Antheilan der Zerstörung Troja's als auch hinsichtlich seiner späterenmannichfachen Irrfahrten auf dem Meere und der vielen wunder-baren. während eines Zeitraums von zehn Jahren erlebten undvollführten Abenteuer.
..Von LusuS' Volk - -
Lusus war nach den alten Mythen der Sohn oder Gefährtedes Bacchus; als dieser auf seinem Triumphzuge von Indienauch nach Jbericn kam. gefiel seinem Begleiter das schöne Landdermaßen, daß er beschloß, sich hier nicderzulassen. Seine Nach-kommen. das „Volk des Lusus". nennen sich demnach in der poe-tischen Sprache noch heute die Lusitanicr (Portugiesen, wieSöhne des Tcut für Deutsche); Lusitanien für Portugal !c.Betreffs des Titels „Os I.uslallas" siehe die Einleitung.
Strophe 4.
„Und ihr, Tagiden".
Die Tagiden sind die Nvmphcn des schönen Tejostroms(bei den Römern Vagus, span, Vago).