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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
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388
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Die Lustadeu.

135 .

Ein Land, das Jahre längst zur Insel machten, si-^

Betrachte jetzt, wie Flammen ihm entsteigen; ü

Ein Quell gibt Oel aus tiefen, dunkeln Schachten;

Den Baum auch steh, desst duftige Thränen zeigen ^:

Das Wundcrharz, das köstlicher zu achten ^

Als Las, was in Arabiens weiten Reichen ^

Cinyras' Tochter weint; auch Gold und SeideBeut dieses Eiland, herrliches Geschmeide. ^

136 .

Sieh einen Berg auf Ceylon höher ragen, .,

Als selbst die Wolken, und dem Aug' entschwinde» ; ^

Die Eingeborncn Wunder von ihm sagen, ^

Weil eines Menschen Spur auf ihm zu finden, .'

Maldiva's Inseln haben längst getragen s"

Die Pflanze in des Wassers tiefen Gründen, ^

Von der die Frucht zur Heilung wird gegebei^ ^

Weil sie das stärkste Gift vermag zu heben. ^

H b«l

137 .

Äm rothen Meersund wird dein Blick gewahren

Sokotarah, das üppig längst erbaute

Die Alos; viel Inseln noch sich schaaren Ä

Um's sandige Afrika, das längst euch schaute Äs

Ms seinen Herrn; oft hieher Schiffe fahren, !i>!

Wo Fluth dem Strand den Ambra anvertraute. Ä,

Sanct Lorenz' Eiland dort ist zu erkennen, Wj

Das Einige wohl auch Madagaskar nennen. !