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Sechster Gesang. ^ ' 213 ,
24 .
Und jener Gott, der aus der MenschenhülleDurch giftig Kraut in einen Fisch verkehret,
Und welchen zum Ersatz der Götter WilleDurch ewig Göttcrthum dann hochgeehret:
Auch er erschien, beweinend in der StilleDes Glückes Traum, den Circe ihm gestöret,
Als schändlich sie erschuf zum UngeheuerDie schöne Scylla, ihm so werth und theuer.
25 .
Der Fluthen Götter alle jetzt erscheinenIn des Palastes wunderbaren Hallen;
Zu Sesseln, reich an Gold und edlen Steinen,
Sieht man die Göttinnen in Schönheit wallen;
Und Sitze von Krystall die Götter einenUm ihren Vater, der mit WohlgefallenSie grüßt; Lyäos sitzet ihm zur Seite;
Süß füllet Ambraduft des Saales Weite.
26 .
Als still es wird von Allen, die gekommen,
Und sich begrüßt die Männer mit den Frauen,
Erzählt Thyoneus, der das Wort genommen,
Den Grund von seiner Qual, von seinem Grauen;
Und zeigend sich im Innersten beklommen.
Läßt er gar tiefen Schmerz und Kummer schauen;
Um ganz die Lusitanier zu vernichten,
Mag solche Red' er an die Götter richten: