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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
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18 .

Nackt >var sein Körper, ohne jede Hülle,

Um ungehindert schwimmend sich zu regen;

Doch deckt von kleinem Seegethier die FülleIhm seine rauhen Glieder allerwegen:

Garnelen, Krebse, allerhand Gerülle,

Wie Phöbe gern dergleichen wohl mag hegen;

Und Muscheln dann und Austern, grün vom Moose,Lammt Lchnecken aus des Meeres tiefstem Schooßc,

19 .

Das riesig große Muscbelhorn, gewundenGar mannichfach, läßt ringsum er erschallencDie Töne schmetternd alsobald bekundenDem ganzen Meer in mächtigen Wiederballe»Des Herrn Gebot; und von den fernsten RundenEnteilen zum Palaste die VasallenDes Gottes, der Dardania einst begründet,

Das später griechische Tollheit angczündet.

20 .

Es kam der Vater Dcea» mit LöhnenUnd Töchtern, alle einstmals ibm entsprossen;Und Nereus kam, begleitet von der schönenMit ihm vermählten Doris, sainmt den TrossenDer Nvmphen, ihren Kindern; es ertönenAuch Proteus' Rufe laut dem Heer der Flossen,Dem Fischgeschlecht: der Seher hat erfahren,Was Bacchus kam dem Meer zu offenbaren.

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