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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
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Die Lnsiaden.

3 .

Doch als der Führer glaubte, zu gewahren,

Daß sie schon allzulange hier verweilen,

Und frischer Wind ihm winkt, mit seinen SchaarenSammt Borrath und Piloten zu enteilenDem Festland; wie sie weit noch müssen fahren,

Da sich das Salzmeer dehnt an tausend Meilen:Nimmt herzlich Abschied er vom wackern Heiden,

Der sie beschwört, daß sie als Freunde scheiden.

Und ferner bittet er,sich zu betrachtenWillkommen stets in seines Hafens Kreise,

Da immer er als Glück cs wird erachten,

Dient solchen Helden er in jeder WeiseMit Thron und Reich; und bis ihn wird umnachtenDereinst das Grab, steht er mit treuem FleißeFür sie mit Gut und Blut: sein Reich, sein LebenSolch gutem König, solchem Volk zu geben."

o.

Geziemend hat der Führer Dank gespendetDem königlichen Wort voll Huld und Gnaden;Dann sucht er, stets dem Osten zugewendet.Nach jener fernen Länder sichern Pfaden.

Mit dem Piloten, der ihm zugesendet,

War ohne Trug er dies Mal wohlberathen.Denn trefflich wußte dieser anzuzeigen,

Wie schnell und sicher sie das Ziel erreichen.