Wechsler sjesang.
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6 .
In Indiens Meer die Schiffer schon entdecken.Daß sich das Morgenland beginnt zu zeigen:
Sie seh'n am Horizont Aurora weckenDen Sonnengott, um glühend aufzusteigenVom Rosenbett: froh jubeln nun die Recken.Doch Thyoneus, der sich nicht mag verschweigen,Welch hohen Ruhm sie hier erringen sollen,Bricht los in argem Grimm mit seinem Grollen.
Der ganze Himmel hatte sich entschieden,
Aus Lissabon ein neues Rom zu gründen;
Nichts halss ihm, Gegenpläne da zu schmieden,Wo sich die Macht des Ewigen wollte künden,mtw Doch vom Olymp steigt er herab im Wüthen,
« Auf Erden neu Verderben aufzufinden,
i-ck, Er tritt in's nasse Reich, zu Jenes Throne,
< Dem einst bestimmt, daß er als Gott hier wohne.
8 .
Tief unten aus des Meeres grausen Schlünden,
^ Wo sich die Schaar verbirgt der wilden Wogen,
Die furchtbar wüthcnd ihre Macht verkünden,Kommt heulend über's Meer der Sturm geflogen:Dort thront Neptun in lichtkrystallncn Gründen,Vom muntern Nereidenchor umzogen,
Und mit ihm in den Meeresreichcn thronenRoch andre Götter, die die Fluch bewohnen.