-fünfter Gesang.
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48 .
„-Dann wird man sehen, wie sich, kaum entgangenTv vielem Weh, sv namenlosen Leiden,
Die Liebenden im heißen Schmerz umfangen,
.. Zum schauerlichen Tod sich zu bereiten;
Dann, wenn der Thränen Strom von ihren WangenVerrann im Sand, vereint die Seelen scheiden:Erstickt in Qual und Schmerz, zum Staube sinketDie schöne Hülle, wenn Erlösung winket. — -
49 .
„Noch weiter wollte unserm Blick entfaltenDas Ungeheuer unsers Volks Geschicke: —
-Wer bist du?» rief ich, «der mich umgestalten.Verwandeln konnte mit der Hölle Tücke?-Ha! furchtbar brüllend seine Worte schallten,
«lar Als wollten sie zerreißen mich in Stücke,
«, Und tief gereizt in seinem wilden Grimme
Schnaubt er mich an mit seiner Donnerstimme:
50 .
„-Ich bin der Geist des Kaps, des unbekannten,Von euch das ,Kap der Stürme* sonst geheißen,Das Ptolomäus, Pomponius nicht fanden.Noch Strabo, Plinius auf ihren Reisen.
Ich bin der Schluß von all' den weiten LandenVon Afrika, die hin zum Südpol weisen.
Nie hat mein Vorgebirg ein Aug' gesehen:
Doch ihr vermesset euch dorthin zu gehen!