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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
181
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-fünfter stefnug.

33 ,

Und nun erzählt' er, daß, als er erklommenDen Berg mit jenen Schwarzen, diese wehrten.Daß weiter er mit ihnen dürfe kommen,

Wobei sie drohend Waffen nach ihm kehrten.

Als hierauf er zum Meer den Weg genommen,Sah er, wie sie sich rings im Busch vermehrten,Bereit, uns, die am Land in gutem Glauben,

Zu morden und dann sicher zu berauben,

37 ,

Fünf Tage waren wiederum entschwunden,

Seit wir hier züchtigten der Schwarzen Schaaren;Wir hatten günstigen Wind bisher gesunden,

Wo keines Seemanns Kiel vor uns gefahren.

Auf einmal, als wir zu der Nachtzeit StundenAm Steuer wachend, heiter, sorglos waren,

Wälzt sich heran mit wildem SturmesbrausenEin Wetter, dumpf und finster, voller Grausen,

38 .

So wild brach's los, mit so gewaltiger Schwere,Daß Aller Herzen bange Furcht erfüllte;Betäubend dröhnt' es auf dem dunkeln Meere,Weit schien die Küste, die von Nacht umhüllte.

Da rief ich: -Ewiger über'», Sternenheere!

Der du dereinst uns schufst nach deinem Bilde,Ist dies dein Wille, daß der Hölle MächteUns schleudern in die dunkelste der Nächte?!-