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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
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Die llufiniw».

33 .

Gleich Wolken Hagel» Pfeile zahllos niederAuf uns, vermischt mit Steinen, von dem Strande;Nicht blieben unversehrt hier unsre Glieder:

Blich selbst alsbald der Schmerz der Wunden brannte.Mein Volk, empört und wüthend, gleich der Hyder,Schickt Blitz und Donner furchtbar nach dem Lande,Daß röther strömt ihr Blut als unsre Farben,

Und wir sie mäh'» wie Schnitter mäh'n die Garben.

31 .

Als uns Velloso zu befrei'» gelungen,

Gab ich Befehl der Flotte abzufahren,

Da Jeder von der Meinung fest durchdrungen,

Daß diese feigen, viehisch rohen Schaaren,

Die uns zur blutig - ernsten Wehr gezwungen.

Von Indien nichts mir könnten offenbaren;

Ich glaubt' uns jetzt noch weit davon zu wissen,

Und ließ sofort der Flotte Segel hissen.

35 .

Drauf wendet (während lächelnd Alle schweigen)

Sich Einer zu Velloso, ihn zu necken:

«Traun, tapfrer Freund, viel schneller mag man steigenHerunter als hinauf die Bergesstreckenk»

-So ist's!» steht man Velloso ihm sich neigen:

»Doch als das Aug' mich ließ von dort entdeckenSo viele Hunde, eilt' ich meine Schritte,

Gedenkend, daß ich fehl' in eurer Mitte!-