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Die Lustaden.
3.
„Und nach und nach dem Auge schon entschwindenDer Heimath Berge, als so fern wir ziehen:
Der theure Tejo, mit den frischen GründenDas Waldgebirge Cintra's, bis im GlühenDes Abendroths die Augen uns erblinden;
Und in dem lieben Land, das wir jetzt fliehen,
Bleibt Herz und Schmerz zurück; in öder LeereWölbt sich der Himmel über'm weiten Meere.
4 .
„So steuerten wir hin nach jenen Zonen,
Wohin noch kein Geschlecht vor uns gefahren:Manch Eiland sah'n wir in den Regionen,
Die wohlbekannt dem großen Heinrich waren;
Die Berge, Städte, wo die Mauren wohnen,
Wo Antäus einst gehaust gleich den Barbaren, —Dies ganze Land blieb uns zur linken Seite:
Wir suchten ahnend rechts des Meeres Weite.
5 .
„Madeira s großes Eiland wir passirten,
(Dess dichter Hain den Namen ihm verliehen),Wohin zuerst Bevölkerung wir führten,
Die mehr durch's Land als durch die eignen MühenErwarb hier eines größern Ruhmes Zierden,
Als Länder, wo der Benus Gärten blühen:
Denn Paphus, Cypern, Gnidus und CythereVerdunkelt dieses Paradies im Meere.