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Die llusiaden.
81 .
„Und reiche Gnaden hat er mir gespendet.
Als rühmend er erkannte meinen Willen,
Weil anerkannte Tapferkeit vollendet,
Was Herz und Mund versprochen zu erfüllen.
Zn Lieb' und Freundschaft hat zu mir gewendetDer theure Bruder sich, der längst im StillenErglüht für Ehr' und Ruhm: in ferne WeitenWill Paul da Gama treulich mich begleiten.
82 .
„Und ferner ward ein wackrer Held gefunden,Nicol Coslho, fest und stark im Leiden;
Durch Rath und Tapferkeit sind sie verbunden,Ein trefflich Helferpaar im wilden Streiten.Rings in der Jünglingswelt sah ich bekundenDen tapfern Wunsch zur Wahl, die alle neiden:Die Bravsten wählt' ich, meine Fahrt zu rüstenMit Recken, die Jedwedem trotzen müßten.
83 .
„Reich wurden sie von Manuel beschenket,
Damit auch fürder frisch der Muth verbliebe;
Ein hohes Wort ward in ihr Herz gesenket,
Das kühn zu Thaten schwellt der Helden Triebe.So ward der Minyer tapfre Schaar gelcnket,Daß gern sie zieh'n, dem goldnen Vließ zu Liebe,In wilden Streit auf dem OrakelschiffeDurch des Eurinus Meer voll Felsenriffe.