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Die Lustadt».
75.
„Nichts mehr hört er den heiligen Strom verkünden,Und Manuel soll alsobald gewahren,
Wie, als die Wunderströme schnell verschwinden,
Ein zweit Gesicht sich ihm mag offenbaren:
Im Glanz, vor dem die Sterblichen erblinden,Kommt Phöbus durch des Weltalls Nacht gefahrenUnd zeigt den Osten, wie die Rosen blühen,
Im wundervollsten Farbcnschmelz erglühen.
76.
„Der König ruft die Ritter, Rath zu pflegen,
Was sie wohl deuten von den Traumgesichtcn;
Des alten Heiligen Wort weckt kühnes Regen:Verwundert lauscht der Reichsrath den Berichten.Und man bestimmt, daß frisch auf MeereswcgenNach jenem Land das Volk soll Anker lichten.
Ein muthig Heer will stracks zu Schiff man bringen,Nach Indien übcr's Weltmeer vorzudringcn.
77.
„Ich, der ich in mir Zweifel mußte spüren,
Ob wohl die Kraft dem Willen würde gleichen,Wenn auch der Muth, die Großthat auszuführen,Stets günstig deutete mir alle Zeichen: —
Nicht weiß ich, wie mich hierzu zu erkürenDes Königs Sinn sich huldvoll mochte neigen,Daß solch Vertrau'n zu meinem Geist er hegte,Als er dies hohe Werk mir auferlegte.