Vierter gefang.
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48 .
„Doch mag der Held, der strebt nach Kampf und Ehre,Nicht leiden, ohne Feind sich rings zu sehen;
Und also geht's zum Streite mit dem Meere,
Da auf dem Land kein Gegner mag erstehen;
Der erste König war's, der mit dem HeereMocht' aus dem Land auf Kriegesthaten gehen:
Dem Afrikaner will durch's Schwert er künden,
Daß Mahmud's Trug vor Christi Wort muß schwinden.
49 .
„Sieh, tausend Vögel auf den SilberwellcnDes Meers der wilden Nymphe Thetis schweben,
Wie sie der Wind auf Flügeln führt, auf schnellen,
Hin, wo sich Herkul's Säule» stolz erheben.
Abyla, Ceuta weiß der Held zu fällen,
Und Mahmud's Volk erfüllt sein Schwert mit Beben,Verjagt, verbannt es, sichert Spaniens KüstenVor ferner» Folgen julianischer Listen.
50 .
„Doch nur den kurzen Raum von wenig JahrenVergönnt der Tod dem Reiche, zu genießenDes hohen Helden Glück: die HimmelsschaarenSchon früh den seligen Zutritt ihm erschließen.
Allein ein edler Sproß weiß kühn zu wahren.
Was Land und Volk am Vater hochgepriesen:
Im Reich zu walten segensreich, mit Ehren,
Des Landes Glück und Größe zu vermehren.
tu'