Dotter Zesimg.
138 .
„Bon Pedro, der gerecht und hart regierte,Entstammt' (wie doch Natur hier mochte spielen!)Fernand, dess' träger, schlaffer Sinn nicht spürte,Was noth dem Reich; der, als die Feinde fielenHerein mit Macht, beinah' zum Ende führteSo Land als Volk, weil Laster nnterwühlenDie Tapferkeit, die Macht, des Reiches Wehre ,Durch Fürstenfeigheit stirbt des Volkes Ehre!
139 .
„Sei's, daß ihn hier gerechte Straf ereilte.
Weil Leonoren er entriß dem Gatten,
Den, daß als Gattin sie sein Lager theilte,
Er ungerecht verdammt zun, Kerkerschatten; —Sei's, weil sein Herz im niedcrn Schmutz verweilteDer Laster, welche Leib und Geist ermatten:Unmächtig war er, weibisch schwach geworden,
Da Sinnenlüste Leib und Seele morden.
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„Von Eines Sünden müssen Leiden tragenLft Viele: so läßt Gott es selbst bestehen.
Wir sah'» um Helena dort Schlachten wagen,Sah'n, was Tarquin, was Apius geschehen.Weshalb mag David reuig sich zerschlagendDurch wen muß Zacob's Stamm zuletzt vergehen dGott rächet unerbittlich unsre Sünden,
Wie Sara, Pharao, Sichern, Dina künden.