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Die Lusiadeu
33 .
„Allein vom Prinzen wird der Feind bezwungenSammt jener Rabenmutter mit dem Schwerte;Schnell ist sein Sieg durch's weite Reich gedrungen,Das anfangs feindlich Huldigung ihm wehrte.
Doch trotzt sein Zorn der Ehrfurcht Forderungen,Weil Fesseln für die Mutter er begehrte: —
Gar bald ward diese That von Gott gerichtet,
Weil schmachvoll hier der Eltern Recht vernichtet.
34 .
„Schon finden wir den stolzen CastilianenGewillt, Tcresa's Leid durch Blut zu sühnen.
Er zwingt zuni Kampf den mächtigen Lusitanen,
Der sich zum schwersten Streite mag erkühnen.
Wild stürmt er auf des blutigen Kampfes Bahnen:Der Engel Legionen selbst ihm dienen.
So daß er, den noch nie erfüllt ein Zagen,
Den grimmen Feind wild in die Flucht geschlagen.
35 .
„Doch kurze Zeit nach jenem schönen SiegeSah sich der tapfre Prinz aufs Neu' umgebenVon mächtigen Feinden, die mit schwerem KriegeGen Guimarangis zich'n, die Schmach zu heben,
Die sie verfolgt' auf jedem ihrer Züge:
Der treue Feldherr Egas schlägt sein LebenKühn in die Schanze, Rettung zu erlangen,
Da Tod ihm droht, wird übel er empfangen.