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Die Lulladeii.
21 .
„Das ist mein Vaterland, das treu ich liebe!
O möchte mich deS Himmels Gnade leiten,
Daß seiner Erde mein Gebein verbliebe,soll, wenn vollbracht mein großes Werk, ich scheidenDies Land, wo nie der Himmel feucht und trübe,Mein Lufitanien, ward, wie unS die HeidenBelehren, durch den LusuS einst gegründet,
Den man als Sohn, als Freund deS BacchuS kündet.
22 .
„AuS seinem Stamme ward der Hirt geboren,
Dess' Thaten einst die ganze Welt durchdrungen,
Der, zu des Vaterlandes Schutz erkoren.
So kühn das mächtige, stolze Rom bezwungen;
Dies (gleich dem Alten, der schon glaubt beschworenDas Schicksal, als die Kinder er verschlungen,)
Soll, um der Welt deS Himmels Schluß zu künden,Ein herrlich hohes, neues Reich hier gründen.
23 .
„Ein König Spaniens, Don Alfons geheißen,stritt damals tapfer mit den Sarazenen ;
Durch Muth, Gewalt und List mocht' er entreißenDem Feinde alle Länder, die sich dehnenEntlang der Küste, und sein mördrisch EisenSckreckt wild die Gegner, die nach Ruh' sich sehnen.Nach Scythien hin selbst drang der Rnhm des Helden,Viel Ritter kamen, ihren Dienst zu melden.