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Die Lusiaden,
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„Ob auch Ulysses einst die Flucht gelungenAus ewiger Knechtschaft von Ogvgia's Strande,Und ob Antenor einst so weit gedrungen,
Zu schau'n Jllhriens Meer und jene Lande,
Wo des Timavus Quell; ob auch bezwungenAcneas einst der Scylla droh'nde Bande:
Mel Hähern Ruhm noch soll dein Volk erringen.Denn neue Welten wird zum Licht eS bringen.
46,
„Ja, Vesten, Städte, hohe Wäll' und MauernWirst du, o Tochter, seh'n durch sie gegründet;Der Türken Kricgsruhm wird nicht länger dauern.Da spurlos ihre Macht durch sic verschwindet.Nicht soll fortan Verrath und Kampf dort lauern:Bald Indiens Herrscher ihnen sind verbündet,
Daß endlich, herrschen sie im ganzen Reiche,
Die alte Satzung einer bessern weiche.
47,
„Erblicken wirst du ihn, der jetzt geschäftigDurch so viel Drangsal sucht des Indus Auen,Daß selbst Neptun erzittert, wenn so kräftigSein Schiff durchfurcht die Meere sonder Grauen ;O hohes Wunder, unerhört, daß heftigDas Meer erbraust, wo nimmer Sturm zu schauenO tapfres Volk! erhabene Gedanken,
Daß selbst die Elemente furchtsam wanken!