Die Liiliade».
39 .
Und spricht: „O mächtiger Vater, stets getrachtetHab' ich, daß Das, was ich von Herzen liebe,
Bon dir auch sei beschützet und geachtet,
Daß deiner hohen Huld cs theilhaft bliebe;
Und doch ist jetzt dein Blick vor mir umnachtet,
Blich schrecken schuldlos deines Zornes Triebe: —
Es geht, wie Bacchus seinen Plan erwogen,
Und ich, ich bin getäuscht, voll Schmach betrogen !
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„.Dies Volk, das mein, und dem ich Thränen weine.Die nutzlos meinen Augen jetzt entfließen,
Mit dem, selbst zürnend, ich es herzlich meine.
Weil du bis jetzt so hart dich ihm bewiesen :
Für dieses bitt' und fleh' ich dich alleine,
Und sollte mir selbst Unheil d'rob crsprießen:
Ob auch viel Schmerz der Führer mußt' erfahren.Ich will vor allem Unheil ihn bewahren.
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„Doch stürb' er mir durch jener Horden Tücke,
Seit ich verschwand_" Hier ihre Thränen flössen
Auf ihrer Wang', umflorend ihre Blicke,
Wie Thaukrystall auf Rosen ausgcgossen.
Sie schweigt, und wendet langsam steh zurückc,
Voll Hoffnung, daß sein Herz sofort erschlossen.
Da hebt sich Zeus, der mächtige Herr der Blitze,
Zu trösten sie, von seinem Göttersitze.