Erster Hosang.
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6.
Und du, o hochgcborner edler BürgeDer lusitanischcn Freiheit, treu erfunden;
Du felsenfeste Hoffnung auch der Kirche,
Zu mehren, was durch Christi Wort verbunden:
Du schreckst den Mauren, den dein Schwert erwürge,Wo seine Spur noch nicht vor dir geschwunden;
Du Wunder unsrer Zeit, o wcrthe Gabe,
Daß Gottes Macht ein glänzend Zeugniß habe:
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Du zarter Sproß im frischesten ErgrünenAm Stamm, von Christus selbst so wcrth geheißen,Wie keiner noch im Abendland erschiene».
Als hvcherhabncr, christlichster zu preisen:
Sieh auf dein Wappenschild: die hohen, kühnen.Gewaltigen Thaten zeigt's vom tapfer» EisenZn alter Zeit: dir blieb zur größer» Ehre,
Daß deine Hand das Reich des Kreuzes mehre!
8.
Du mächtiger König, dessen weite LandeDer Sonne Morgcnstrahl zuerst bescheinet,
Und an des Westens fernstem MecresstrandeDort niedergeht, wo dein Gesetz vereinet;
Von dem wir hoffen, daß sein Arm in SchandeDen Mauren fortstößt, der es falsch nur meinet,
Und Türk' und Heid', die, unwerth des Genusses,Noch trinken von dem Naß des heiligen Flusses: