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Vasco da >„
befindet. Hier ließ Gama das vom Capitain Gongalo Nunezbefehligte Vorrathsschiff verbrennen, weil ihm dasselbe nicht mehrnöthig war.
Von der eben genannten Wasserstelle SanBraz ging dieFlotte am 8. December wieder in See und. längs der Küste hin-segelnd, wurde sie von einem Sturm überrascht, der sie nöthizte.das hohe Meer aufzusuchen. Nachdem sich der Sturm gelegt,verfolgte man den Plan der Aufsuchung des Festlandes. amIl>. bekam man einige flache Inseln in Sicht. Am I». Januar1498 erblickten sie am Gestade viele Männer und Frauen vongroßer Körperstatur und schwärzlicher Farbe. Diese Gegend ver-ließ die Flotte am 18. Januar; am 25. gelangte sie in dieMündung eines großen Flusses, wo sie vor Anker ging.
Bald am andern Morgen sah man von der Flotte aus einigeRuderboote mit Menschen von derselben Beschaffenheit, wie mansie bereits früher kennen gelernt hatte. den Fluß Herabkommen.Diese Eingebornen näherten sich den Schiffen. ohne Furcht zuzeigen. und kletterten an dem Tauwcrk empor, als wären siegleich unfern Seeleuten längst damit vertraut gewesen. Als manihre äußere Reinlichkeit und Sauberkeit wahrnahm . ließ man sieauf's Verdeck der Schiffe kommen. wo sie gut bewirthet wurden.Man mußte sich durch bloße Zeichen und Gebehrden ihnen ver-ständlich machen. da ihre Sprache weder Martins Alfonso nocheinem der übrigen Dolmetscher bekannt war.
Unter einigen Standespersonen. welche kamen. Vasco daGama zu besuchen. erschien auch ein Jüngling. von welchemmittelst einiger Worte Arabisch, die er sprach. und durch Zeichendie Unfern so viel herauszubringen vermochten. daß aus seinemStammlande Schiffe kämen. Weiche den portugiesischen an Größeglichen, und daß dieses Land nicht sehr weit entfernt von hiersei. Diese Neuigkeit wurde von Allen mit hoher Befriedigungausgenommen und Gama verlieh deshalb dem großen Flusse, wosie geankert und die gute Kunde erhalten. den Namen „Fluß derguten Zeichen". — Zu gleicher Zeit befahl er hier die Schiffezu kentern, um sie ausbessern lassen zu können. Leider erkranktenaber auch fast alle Seeleute hier an dieser Küste, weil das Land