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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
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LIII
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Luis de Llimöes. 1,111

hatte, wurde er auf Befehl des neuen Vicekönigs abermals ge-fangen genommen.

Bereits hatte er sich von den Anschuldigungen glänzend ge-reinigt . so daß er wieder auf freien Füßen stand da ließ ihnein gewisser Miguel Rodrigues Coutinho. mit dem SpitznamenLios-svoovs" (Fadendünn, oder: Dünnfaden), wegen einerSchuldforderung in s Gefängniß setzen. von wo er an denGrafen Vicekönig. der eben auf der Reise die Stadt berührte,folgendes witzige Gedicht richtete:

Lu tlesembiu'xsltv^se^it.

(Welcher Dämon in den ReichenLucifers mag Furcht nicht hegenVor Dünnfadens mächtigem Degen,Vor des wilden Miguels Streichen?

Wenn schon Angst und Furcht umziehenAuch die Hölle, zum Erschüttern(Daß selbst Beelzebub muß zittern).

Wie mag nicht auch ich entfliehen?

Sicher würd' ich ihm entweichen,

Wenn nicht gegen ihn und AlleSchirm und Schutz im schlimmsten FalleDein Arm, Herr, mir könnte reichen.